Warum gibt es immer mehr „Totgeburten“ in Schweizer Ställen?

Über 10’000 Kälber der Milchrassen Red Holstein und Holstein kamen 2014 tot zur Welt oder starben innert 3 Tagen. Tierschützer vermuten, dass die Bauern Stierkälber ihrer Milchkühe töten oder absichtlich sterben lassen, um sich die unrentable Aufzucht zu ersparen. Nach geltendem Tierschutzgesetz dürfen Kälber frühestens nach 7 Tagen geschlachtet werden. Nun orten selbst die Fleisch- und Milchwirtschaft und der Bauernverband ein „ethisches Problem“ (oder eher ein latentes Imageproblem?). Ab November 2015 sollen die Jungtiere mindestens 21 Tage auf dem Hof leben dürfen, wo sie geboren wurden, bevor sie in die Mast müssen. Neue Gesetze will die Branche aber nicht.

Am Dienstag: Soll man eingesperrte Wildtiere im Zoo anschauen?

P.S. Lust auf Poulet nach diesem Beitrag? Vorher dieses Video anschauen: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/video-mastkueken-brueterei#utm_source=nl15-45&utm_medium=email&utm_campaign=w-nl

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