Weniger, dafür dicker?

Die Zahl der in Deutschland geschlachteten Tiere nahm 2016 gegenüber dem Vorjahr um fast 27 Millionen auf 753 Millionen ab (-3.5%). Das sagen die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Wie ist das möglich, wenn die Schlachtmenge in Tonnen auf rekordhohem Niveau von 8.25 Millionen Tonnen stagnierte (+0.1%)?

Bei den Schweinen, welche die grösste Gewichtsmenge lieferten, ging die Zahl der geschlachteten Tiere um 63’400 auf 59.3 Millionen leicht zurück. Dies obwohl die Menge mit 5.57 Millionen Tonnen praktisch gleich blieb. Warum? Weil das durchschnittliche Schlachtgewicht pro Tier stieg. Auch die Masthühner waren durchschnittlich etwas schwerer als im Vorjahr. Und weil die „Produktion“ von Hühnerfleisch um 1.5% auf  1.53 Millionen Tonnen sank, ging die Zahl der geschlachteten Hühner um 4.3% oder 26.7 Millionen Tiere zurück.

Was bedeuten diese Zahlen für Kritiker der Massentierhaltung, für Menschen mit Empathie überhaupt? 27 Millionen weniger getötete Tiere, das sind immerhin 27’000’000 empfindsame Lebewesen weniger, die für uns leiden und sterben mussten. Ob das Leben für ihre dickeren Artgenossen dafür noch schwieriger war? Alles in allem doch eine gute Nachricht. Mehr Details: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachtzahlen-2016w

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